Über die Herkunft unseres Olivenöls

Nunez de Prado: die Bauernfamilie mit einer international angesehenen Marke

Nunez de Prado ist eine sehr renommierte Marke im Olivenölbereich. Sie hat zahlreiche Preise bekommen und mittlerweile berichten viele Fachzeitschriften in ihren Artikeln über sie. Diese Berühmtheit ist ihr nicht in den Schoß gefallen. Das ständige Streben nach höchster Qualität und die Arbeit mehrerer Generationen haben viel dazu beigetragen.

Andres Nunez de Prado kontrolliert die ganze Entwicklung der Ernte und der Produktion vom biologischen Anbau bis zur Abfüllung.

Die Mühle ist die perfekte Mischung aus traditioneller und neuer Technologie. Dort wird das Olivenöl für die verwöhntesten Feinschmecker produziert. Da das Olivenöl in viele Ländern exportiert wird, wird es an die verschiedenen Geschmäcker angepasst, da die Essengewohnheiten der Japaner, Franzosen, Deutschen, etc. doch sehr unterschiedlich sind.

Seit 1989 wird dieses Olivenöl in die besten Delikatessenläden der ganze Welt exportiert und dort verkauft. Jeden Tag kommen 3 oder 4 Busse mit Touristen aus Deutschland, England und vielen anderen Ländern in Baena an, die sie sich für das Produktionsverfahren interessieren und die Ölmühle besichtigen.

Die Ölmühle ist ein Juwel unter den Industrieschätzen Spaniens, in der das ganze Verfahren auf eine handwerkliche Art abgestimmt ist. Die Mühle besteht aus 2 Eingangstrichtern, die die Oliven nach bestimmten "Kriterien" (Reife, Sorte, etc.) sortieren. Die Granitwalzen mahlen in kürzester Zeit und ohne Erwärmung die Oliven - das Ergebnis ist eine sehr gleichmäßig gemahlene Mischung.

Der Produktionsprozess wird ständig überprüft, neue Technologien werden konsequent eingesetzt (Lager und Zugangsröhre sind aus rostfreiem Stahl, Kacheln ersetzen jetzt den Stein, die Mühlwalze ist überprüft und durch Autostart eingerichtet worden).

Um das Olivenöl zu erhalten, benutzt man die Acapulco-Quintanilla-Methode - einen spanischen Beitrag zur Qualitätstechnologie des letzten Jahrhunderts. So wird das Olivenöl ohne Druck produziert, da das 01 durch mit Löchern versehene Röhren hindurchfließt .

Auf diese Weise erhält man die erste Pressung Öl der Olive. Davon erhält man 50% natives Olivenöl aus dem Gesamtaufkommen der Olive. In diesem ersten Schritt wird zwischen 30 40 % des Öls - je nach Ernte -ausgepresst.

Die "Flüssigkeit', die man durch diese Methode erhält, wird von den Gebrüdern Nunez de Prado 'Tor de aceite", also "Blume des Öls" genannt und in nummerierten Flaschen abgefüllt. Um einen halben Liter dieses ausgewählten Öles zu bekommen, braucht man so viele Oliven wie normalerweise für einen ganzen Liter Olivenöl.

Nach dieser ersten Auswahl gelangt die Olivenmischung, die durch unterirdische Röhren in einem Rührwerk konzentriert worden ist, zu vier hydraulischen Ölpressen. Da zwei Steinwände zur Verfügung stehen, sind es quasi 2 mahlende Mühlen, wo eine Trennung nach Sorten stattfindet. Diese Trennung bleibt in den unterirdischen Röhren bis zum »Abgießen".

Nunez de Prado besitzt auch eine Ölmühle mit heutigen modernen Maschinen, die aus einem kontinuierlichem System und aus einem zweiphasigen Abgießer besteht. Diese hat eine Kapazität von 100.000 t und verfügt über 3 Schleudermaschinen. Zur Ölmühle gehört ebenfalls ein Kessel.

Die Bodenoliven wurden bisher immer weiterverkauft, seit zwei Jahren jedoch werden sie in dieser Ölmühle gemahlen.

Im Vergleich zur tatsächlichen Olivenproduktion verfügt man über große Produktions- und Lagerkapazitäten -das ist vorteilhaft für den Reifeprozeß und schlägt sich in der hervorragenden Qualität des Öles nieder.

Die Kellerei ist die älteste Kellerei aller noch sich im Betrieb befindlichen Mühlen entlang des Mittelmeeres. Sie wurde im Jahr 1795 gebaut. Die Mühle gehörte dem Herzog von Baena. Die Krüge für die Lagerung wurden von einem Handwerker gefertigt.

Die Blumenkellerei: Es ist die Kellerei, in der die "Blume des Öls" gelagert wird. Sie ist sehr antik, aber auf dem technologischen Höchststand. Sie besteht aus 10 Ölkammern die aus verglaste Kacheln gearbeitet sind.

Die Mitarbeiter etikettieren jede nummerierte Flaschen selbst, so daß man immer weiß, zu welcher Lieferung die Flasche gehört und wo sie gekauft worden ist.

Nunez de Prado hat drei verschiede Verpackungsgrößen: die Halbliterflasche mit Ölblume wird auf dem nationalen und internationalen Markt verkauft, die Halbliterflasche aus Porzellan mit Ölblume wird ebenso nur auf dem internationalen Markt angeboten wie die 5-Liter-Dose.

Das Land: Nunez de Prado benutzt für die Produktion seines Olivenöl eigene Oliven, die durch ein biologisches System (entsprechend den EU-Richtlinien) angebaut werden. Der landwirtschaftliche Ingenieur pflegt selbst die Oliven, die so ein hervorragendes Olivenöl hervorbringen. Es handelt sich dabei um die Sorten picuda (spitz) und hojiblanca (weißblättrig). Es gibt jedoch immer noch eine zusätzliche Sorte zum Beimischen. Man mischt vor dem Anbau eine bestimmte Menge der Sorte picual sowohl mit picuda als auch mit hojiblanca, um "Stabilität" zu erreichen.

Das Mahlen und das Abgießen werden kalt gemacht. Die übrige Mischung wird in die neue Mühle gebracht, dort wird ebenfalls Olivenöl produziert und als biologisches Olivenöl an anderen Firmen weiterverkauft.

Zur Zeit versuchen die Gebrüder Nunez de Prado das Anbaugebiet so rentabel wie möglich zu machen. Besonderes Augenmerk gilt dabei der "externen" Anbaufläche. Das würde eine mechanisierte Ernte vereinfachen und der Ernteertrag würde sich um 30-35% erhöhen.

Geschichte: Die derzeitige ist die 7. Generation der olivenanbauenden Familie Nunez de Prado. Sie kamen aus der Rioja und ließen sich in Baena nieder, wo sie zunächst Wein anbauten. 1898 kauften sie die Mühle, die dem Herzog von Baena gehörte, und begannen mit dem Olivenanbau.

In den sechziger Jahren dieses Jahrhunderts wurde die Mühle geschlossen und die Familie wurde Mitglied einer Genossenschaft, die seit 1987 die Herkunftsbezeichnung Baena bekommen hat.

1989 machte sich die Familie wieder unabhängig und schuf ihre eigene Marke, gibt aber immer noch einen Teil ihres Öles an die Genossenschaft ab.

Das erste eigene Produkt war unfiltriertes Olivenöl in einer nummerierten Flasche mit der Beschreibung ihres Verfahrens.

Seitdem wurden zahlreiche Preise errungen und Artikel in sehr angesehenen Zeitungen und Fachzeitschriften loben die Qualität dieses Olivenöls:

1987 Medaille Expoliva (Jaen, Spanien)
1987 Medaille Feria del Olivo (Montoro, Spanien)
1989 1. Im International Wettbewerb von "EI Pais"
1991 Gewinner in der Ölprobe "Feeling" (Chicago)
1992 Gewinner in der Ölprobe Tood and Wine" (New York)
1993 Preis "Culinare Award" (Gante- Belgien)
1994 Preis "Cordoba NOT"
1995 Medaille der Herkunftsbezeichnung "BAENA"
1996 Internationaler Preis "Gesundes Leben"
1996 Gewinner in der Ölprobe EI Pais"


Positive Referenzen in Artikeln von
Financial Times, The Times, Daily Telegraph, etc. (U.K.). Paris Match, Le Figaro, Liberation, Gault Millau, Le quotidien, Elle (F). The Telegraaf (NL). The New York Times, S. Francisco Focus, Wine Spectator (USA), etc.

 

(c) 2003-2012 Wengen-Apotheke | Impressum

1.364.930 Besucher seit Juli 2003

 

Ihr Warenkorb
Artikel: 0
Warenwert: 0.00 €
 
Suche

Zur erweiterten Suche