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Schlaganfall
Einschlag ins Leben   Zur Druckansicht

Schaden begrenzen, Behinderungen überwinden: Wie Spezialisten versuchen, Schlaganfall-Patienten zu helfen

„Jeder dritte Schlaganfall kündigt sich an!“

Warum erhöht Diabetes das Schlaganfallrisiko?
Dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte greifen die Blutgefäße an und begünstigen die Entwicklung einer Arteriosklerose. Dazu kommt, dass viele Typ-2-Diabetiker noch weitere Risikofaktoren haben, wie beispielsweise zu hohen Blutdruck, zu hohe Cholesterinwerte und Übergewicht.

Welche Symptome können auf einen Schlaganfall hinweisen?
Typisch sind eine halbseitige Schwäche oder Lähmungen, aber auch Gefühlsstörungen wie Taubheit oder Kribbeln in einer Körperhälfte. Ebenso können Bewusstseinstrübungen, Seh- und Sprachstörungen, Schwindel oder erstmals auftretende extrem starke Kopfschmerzen Zeichen für einen Schlaganfall sein.

Gibt es auch Vorboten für einen Schlaganfall?
Mindestens jeder dritte Schlaganfall kündigt sich durch eine vorübergehende Durchblutungsstörung des Gehirns, eine so genannte TIA (transitorische ischämische Attacke), an. Die Symptome einer TIA sind denen eines Schlaganfalls sehr ähnlich, verschwinden aber von selbst wieder – häufig innerhalb einer Stunde. Wegen ihrer Flüchtigkeit wird die TIA oft als belanglose Störung abgetan. Dabei ist sie ein deutlicher Hinweis darauf, dass mit der Durchblutung des Gehirns etwas nicht stimmt und ein Schlaganfall kurz bevorsteht.

Wie können Außenstehende bei einem Schlaganfall Erste Hilfe leisten?
Als Erstes verständigen Sie den Notarzt. Beruhigen Sie den Patienten, lockern Sie seine Kleidung, entfernen Sie Zahnprothesen. Lagern Sie ihn bequem mit erhöhtem Oberkörper. Falls der Patient bewusstlos ist, bringen Sie ihn in die stabile Seitenlage.

Diabetiker Ratgeber

 

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