Rundumschutz für die Zellen
Selen ist ein wichtiges Spurenelement für die Zellen und notwendig um eine Vielzahl von Erkrankungen zu verhindern.
Generell spricht man dem Selen eine Schutzwirkung für den Körper zu. Denn viele selenhaltigen Enzyme verhindern eine Zerstörung der Zellen.
Studien weisen auf einen Zusammenhang zwischen niedriger Selen-Aufnahme und erhöhtem Risiko für Herzmuskelerkrankung, Arteriosklerose und Krebsentstehung hin. Die Schilddrüsenhormonwirkung ist von Selen abhängig. Auch das Immunsystem kann durch Selen- Ergänzung (gerade in Anwesenheit von Vitamin E) angeregt werden, was sich nicht zuletzt günstig auf bestimmte Infektionskrankheiten auswirkt. Selen soll dem Körper bei der Entgiftung von Schwermetallen wie Quecksilber und Cadmium helfen.
Die Selenversorgung in den einzelnen Ländern ist sehr unterschiedlich. Während beispielsweise ein Einwohner in der Schweiz täglich rund 70 μg zu sich nimmt, stehen einem bayerischen Bürger nur 35 μg zur Verfügung. Die BRD gilt allgemein als selenarme Zone. Grund hierfür ist der geringe Selengehalt der deutschen Böden. So müsste man z.B.: 10 kg Kartoffeln essen, um 100μg Selen aufzunehmen. Trotz aller Euphorie über die offenbar positive Wirkung von Selen auf den Körper, warnt die deutsche Gesellschaft für Ernährung jedoch vor Überdosierungen. Sie empfiehlt 30-70 μg pro Tag. Personen mit einseitiger Ernährung wird allerdings eine zusätzliche Selenzufuhr emmpfohlen.
Vergiftungserscheinungen treten bei Tagesdosierungen von 2000μg - 5000μg auf.
Selen findet sich vor allem in folgende Nahrungsmitteln: Fisch, Meeresfrüchte, Soja, Getreide, Fleisch, Niere, Leber, Käse, Kürbis, Hühnerei, Knoblauch.
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