Mineralstoffe & Spurenelemente
Eisen   Zur Druckansicht

Besuchen Sie auch unseren Check-Up zum Thema Eisen.


10 bis 12 mg Eisen sollen dem Körper täglich zugeführt werden. Frauen haben einen wesentlich höheren Bedarf wegen des hohen Eisenverlusts während der Menstruation, nämlich zwischen 13 und 25 mg, je nach Ausmaß der Blutungen.

Eisenmangel führt langfristig zur Blutarmut (= Anämie). Diese äußert sich zunächst harmlos mit Leistungsabfall, brüchigen Nägeln, Verstopfung und Kopfschmerzen. Bei länger dauernder Anämie kann es dann zu gefährlichen Warnsymptomen kommen wie Ohnmachtsanfälle, Atemnot, Herzjagen, Schweißausbrüche, Angstzustände und Übelkeit.

Um alle Körperzellen mit genügend Sauerstoff versorgen zu können, produziert unser Stoffwechsel im Knochenmark zwei bis zweieinhalb Millionen rote Blutkörperchen pro Sekunde und reichert diese mit Eisen an. Jedes dieser Blutkörperchen enthält rund 300 Millionen Hämoglobinmoleküle. Für die Produktion des Hämoglobins braucht der Stoffwechsel Eisen. Ein gesunder Mensch entzieht der täglichen Nahrung zwischen 10 und 15% ihres Eisenanteils, ein Mensch der einen Eisenmangel hat, bis zu 20%.

Das Knochenmark ist außerdem in der Lage die Produktion von Hämoglobin und roten Blutkörperchen bis auf das sechsfache zu steigern, Voraussetzung ist gute Gesundheit.

Das Hämoglobinmolekül transportiert Sauerstoff von der Lunge in alle Körperzellen.

Eisenmoleküle werden im Blut und in anderen Körperflüssigkeiten mit Hilfe von Transferrin, einem Eiweißkörper, transportiert. Eisen wird nicht nur für die roten Blutkörperchen gebraucht, sondern spielt auch für die Funktion mancher Enzyme eine wichtige Rolle. So genannte Eisenschwefelenzyme leisten wichtige Aufgaben in der Atmungskette von Skelettmuskelzellen. Fehlt hier Eisen, dann sind die Muskeln nicht genügend belastbar. Man bekommt schneller einen Muskelkater, leidet generell an Muskelschwäche und verringerter körperlicher Leistungsfähigkeit. Auch Enzyme, die gar kein Eisen enthalten, werden durch einen Eisenmangel geschwächt. Ein typisches Beispiel ist das kupferhaltige Enzym Monoaminooxidase, das im Nervensystem Empfindungen wie Glück, Euphorie und Optimismus auslöst, indem es bestimmte Eiweißstoffe zu Glücklichmachern wie Noradrenalin umwandelt.


Eisenreiche Nahrungsmittel

Leber
Herz
Zunge
Muscheln
Mageres Fleisch
Grünes Blattgemüse (z.B. Mangold oder Spinat)
Nüsse
Vollkornprodukte
Hülsenfrüchte (z.B. Bohnen, Erbsen, Linsen)
Melasse

Damit das im pflanzlichen Eiweiß enthaltene Eisen besser vom Blut aufgenommen werden kann, sollte man zu jeder Mahlzeit reichlich Vitamin C zu sich nehmen.


Warnsymptome

Eisenmangel kann folgende Beschwerden verursachen:

Antriebsschwäche
Verstopfung
Brüchige Nägel
Konzentrationsschwäche
Libidomangel
Atembeschwerden
Hautblässe
Haarausfall

 

(c) 2003-2012 Wengen-Apotheke | Impressum

1.364.931 Besucher seit Juli 2003

 

Ihr Warenkorb
Artikel: 0
Warenwert: 0.00 €
 
Suche

Zur erweiterten Suche