Wenn das Bauchhirn der Muskulatur des Darms den Befehl gibt, zu erschlaffen oder überaktiv zu reagieren, ist Durchfall die Folge
Auch Nahrungsmittel- Allergien oder -unverträglichkeiten (zum Beispiel gegenüber Milchzucker) sowie Infektionen und Lebensmittel- Vergiftungen führen dazu. Bei Durchfall gilt es zunächst, dem Organismus die verloren gegangene Flüssigkeit zu ersetzen. Spezielle Elektrolytpräparate aus der Apotheke geben ihm auch die nötigen Mineralstoffe zurück. Bei reizdarmbedingtem Durchfall kann ein Präparat mit dem Wirkstoff Loperamid helfen. Es bremst die Darmbewegungen, und der Körper kann dem Stuhl wieder Flüssigkeit entziehen, bevor er ihn ausscheidet. Diese Substanz sollten Patienten ohne ärztlichen Rat nur kurzfristig einsetzen. Deshalb sind größere Packungen rezeptpflichtig. Neue Medikamente gegen das Reizdarm-Syndrom mit Durchfall als überwiegender Symptomatik enthalten die Wirkstoffe Alosetron und Cilansetron und könnten bald auch in Europa zugelassen werden. Apotheken Umschau |