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Depression
Bewegung tut doppelt gut   Zur Druckansicht

Ein melancholisches Gehirn wird schlechter durchblutet und ist damit anfälliger für einen Schlaganfall. Am besten aktiv gegensteuern

Risikofaktoren für einen Schlaganfall wie Rauchen, Übergewicht sowie erhöhte Cholesterin- und Blutdruckwerte sollten Menschen mit Depressionen besonders ernst nehmen, rät Dr. Peter Neu von der Berliner Charité. Denn die hirnversorgenden Gefäße sind bei ihnen offenbar schlechter durchblutet.

Das hat das Berliner Forscherteam aus Psychiatern, Neurologen und Radiologen herausgefunden. Die verminderte Durchblutung des Gehirns kann im Extremfall zum Schlaganfall führen. Wer unter Depressionen leidet, tut deshalb gut daran, so Neu, das Rauchen aufzugeben, Übergewicht abzubauen und Blutdruck und Cholesterinwerte beim Arzt kontrollieren zu lassen. Und an Sport denken: Regelmäßige Bewegung hebt die Laune und stärkt das Herz.

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