Wer in seinen ersten Jahren selten unter Infektionen zu leiden hat, darf damit rechnen, steinalt zu werden
Die Lebenserwartung ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Als Grund vermuten US-Forscher, dass Kinder dank besserer medizinischer Versorgung und Hygiene immer seltener unter Infektionskrankheiten leiden.
Caleb Finch und Eileen M. Crimmins von der Universität Los Angeles hatten Daten zur Gesundheit und Sterblichkeit von Menschen ausgewertet, die in Schweden zwischen 1751 und 1940 geboren worden waren. Dabei stellten die Wissenschaftler fest, dass Angehörige der Jahrgänge mit geringen Kindersterblichkeitsraten auch insgesamt älter wurden.
Die Forscher führen dies auf einen Rückgang chronischer Entzündungen im Blut dieser Kinder zurück: „Diese chronischen Erkrankungen von Kindheit an beschleunigten Gefäß- und andere Erkrankungen“ erklärte Forscher Finch – und somit die klassischen Todesursachen im Alter.
Baby und die ersten Lebensjahre |