Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten Gleichzeitig eingenommene Medikamente können sich in ihrer Wirkung abschwächen bis aufheben, aber auch ihre Wirkung erheblich verstärken.
Wirkungsverminderung Die Cortisonwirkung kann vermindert werden durch Arzneimittel, die Cortison-abbauende Leberenzyme aktivieren. Das sind
 | das Tuberkulosemittel Rifampicin
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 | die Epilepsiemittel aus der Reihe der Hydantoine
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 | die früher viel verwendeten Schlafmittel aus Barbitursäure
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Wenn eine solche Kombination unvermeidbar ist, muß die Cortisondosis verdoppelt werden, um die erwartete Wirkung zu erzielen.
Wirkungsverstärkung Eine Reihe von überwiegend unerwünschten Cortisonwirkungen kann durch andere Medikamente verstärkt werden:
 | Kaliumverlust wird durch gleichzeitige Gabe von Diuretika harntreibende Mittel oder Hochdruckmittel, die ein Diuretikum enthalten, sowie durch Einnahme von Abführmitteln erhöht.
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 | Harntreibende Mittel können auch die Blutzucker-erhöhende Wirkung von Cortison verstärken.
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 | Eine Schädigung der Magenschleimhaut bis zur Entwicklung eines Magengeschwürs ist eine nicht seltene Komplikation der Kombination sog. Rheumamittel (nichtsteroidale Antirheumatika) mit Cortison.
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