Asthmaanfälle treten besonders oft nachts auf, die Arzneimitteleinnahmen kann man darauf gut abstimmen
Im Schlaf lässt bei jedem Menschen die Spannung in den Atemwegen nachlässt und ihr Durchmesser sich verringert. Wer unter Asthma leidet, bekommt jetzt noch schlechter Luft. Die Folge: schlimme Attacken mit Atemnot. Asthmatiker mit nächtlichen Anfällen sollten deshalb retardiertes Theophyllin (die Freisetzung des Wirkstoffs ist hier verzögert) vorwiegend abends erhalten. Dann bleibt der Wirkstoffspiegel über Nacht ausreichend hoch. Durch dieses Wissen der Chronopharmakologen lassen sich nächtliche und frühmorgendliche Anfälle verhindern. Inzwischen wurden Präparate entwickelt, die abends eine höhere Dosis vorsehen als morgens.
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