Vitamine
Vitamin A   Zur Druckansicht

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Zellen bleiben durch Vitamin A frisch

Solange die Zellen ausreichend mit Karotenen versorgt sind, fühlt man sich jung und gesund, ist die im Gewebe vorhandene Konzentration zu niedrig, beschleunigt sich der Alterungsprozess. Sobald der Alterungsprozess angefangen hat lässt er sich zwar nicht mehr rückgängig machen, aber man kann ihn günstig beeinflußen. Natürlich spielen noch einige andere Faktoren für ein gutes Aussehen eine Rolle, dennoch kann mit Hilfe einer stets ausreichenden Vitamin-A-Versorgung manch 50 Jährige/r um 10 Jahre jünger wirken.

Für die Tierwelt gilt das gleiche, sie behalten bis an ihr Lebensende ihr glänzendes schönes Fell-, Feder- oder Schuppenkleid, weil ihre Zellwände immer ausreichend mit Karotenen versorgt sind. Im Gegensatz zu den meisten Menschen ernähren sie sich stets physiologisch richtig.


Vitamin A - Das Vitamin für gesunde Sehkraft

Vitamin A ist für den uneingeschränkten "Durchblick" unentbehrlich, als Bestandteil des Sehpurpurs (Rhodopsin) auf den ca. 130 Millionen Stäbchen in unserem Auge spielt es u.a. für das Farben- und das Hell-Dunkel-Sehen eine wichtige Rolle. Bei Vitamin-A-Mangel kann sich das Sehpurpur nicht mehr vollständig regenerieren und es kommt zur sogenannten Nachtblindheit. Außerdem schützt das Vitamin die Zelloberfläche des Auges vor hornhautzersetzenden Bakterien und wirkt so einer Keratomalazie (= Hornhauterweichung) entgegen. Übrigens kommt auch der Name von Vitamin A, das Retinol, von Retina (= Netzhaut des Auges).


Perfekte Immunabwehr durch Vitamin A

Vitamin A ist unentbehrlich für den Aufbau und die Funktion der Schleimhäute und des Knorpelgewebes. Ebenfalls unentbehrlich ist dieses Vitamin für das Knochenwachstum und die Fortpflanzung. Der Biostoff schützt die Keimdrüsen des Mannes und macht den Weg für die Samenzellen frei, im weiblichen Körper sorgt es für "freie Fahrt" zur Eizelle. Fehlt Vitamin A wird es eng im Eileiter bzw. im Samenstrang bis hin zur Sterilität.


Vitamin A bzw. karotenreiche Lebensmittel

Karoten findet sich hauptsächlich in dunkelgrünen sowie in gelben und roten Obst- und Gemüsesorten wie z.B.:

Aprikosen
Brokkoli
Karotten
Kürbis
Mangold
Paprika
Spinat
Tomaten
Leber


Haltbarkeit von Vitamin A in Lebensmitteln

Längeres Kochen, Sauerstoff und Licht mindern den Gehalt an Vitamin A in Lebensmitteln um ca. ein Drittel. Auch Karotene gehen durch Hitze und Licht verloren, sie oxidieren in grünem Gemüse besonderen leicht. Deshalb sollten Lebensmittel nicht lange und vor allem nicht offen herumstehen.

Wer sich besonders karotenreich ernähren will sollte wissen, dass Rohkost dafür nicht unbedingt bestens geeignet ist. Aus rohen Karotten wird beispielsweise nur ca. 1% aufgenommen. Der Grund dafür ist, dass z.B. das Betacarotin in der Zelle in einer kristallinen Form vorliegt, die fest umschlossen ist. Verarbeitet man jedoch die Karotten zu Saft oder Mus, kocht sie leicht und gibt etwas Fett hinzu, dann werden die Zellwände aufgebrochen und eine optimale Ausnutzung der Carotinoide ist gewährleistet.


Stoffe, die Vitamin A beeinflussen

Einige Antazida (= säurehemmendes Medikament) verhindern die Aufnahme von Vitamin A.
Parrafinölhaltige Laxantien (Abführmittel) vermindern die Wirkungsmöglichkeit. Das Mineralöl bindet die fettlöslichen Vitamine und verhindert so die Aufnahme im Darm.
einige Antibiotika
lipidsenkende (= fettsenkende) Medikamente


Warnsymptome eines Vitamin-A-Mangels

Vitamin-A-Mangel kann folgende Beschwerden verursachen:

Appetitmangel
Sehstörungen, Nachtblindheit
brüchige Fingernägel
trockenes, sprödes Haar
trockene Haut, Ausschlag
häufige Infektionen
Unfruchtbarkeit
Wachstumsstörungen

 

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