Gesundheitslexikon A-Z
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GH
G
GegenanzeigenUmstände, die gegen die Einnahme eines an sich zweckmäßigen Medikaments sprechen.
Gegenanzeige absolutMedikament sollte unter den angegebenen Umständen auf keinen Fall eingenommen werden.
Gegenanzeige relativMedikament darf unter den angegebenen Umständen nur bedingt eingenommen werden.
GegenmittelStoffe, die durch andere Stoffe ausgelöste Vergiftungserscheinungen rückgängig machen sollen.
GenericaMehrzahl von Genericum, vgl. dort
GenericumDas Nachfolgemedikament eines Originalpräparats; Wirkung und Qualität sind gleich - der Wirkstoff identisch.
GesamtcholesterinDas gesamte im Blut befindliche Cholesterin.
GichtGelenk- und Allgemeinerkrankung als Folge erhöhter Harnsäure in Blut und Körpergewebe.
GinkgoSehr alte Baumart, die ursprünglich im ostasiatischen Raum angesiedelt war und mittlerweile auch in Europa heimisch wurde. Die charakteristisch geformten Blätter enthalten Wirkstoffe mit durchblutungsfördernden Eigenschaften.
GlibenclamidWirkstoff gegen Diabetes ("Zuckerkrankheit").
H
HärtefallregelungenGesetzliche Bestimmungen bezüglich vollständiger (Sozialklausel) oder teilweiser Befreiung (Überforderungsklausel) von Zuzahlungen zu medizinischen Leistungen.
HaltbarkeitSagt aus, wie lange ein Medikament bei sachgerechter Lagerung anwendbar ist.
HarnsäureAbbauprodukt des Purin-Stoffwechsels in Körperzellen; erhöhte Harnsäure im Blut (Hyperurikämie) kann zu Gicht führen.
HarnsäuresteineAblagerungen in den Harnwegen (Nieren, Harnleiter, Blase), die aus dem Abbauprodukt Harnsäure bestehen. Sie können zu einem Harnsteinleiden oder Harngrieß führen.
HDLHigh Density Lipoproteins, Lipoproteine hoher Dichte, "gutes" Cholesterin.
HeparinWirkstoff zur Gerinnungshemmung von Blut. Äußerliche Anwendungen zur Behandlung von stumpfen Verletzungen wie z.B. Prellungen und Verstauchungen.
Heparin plusWirkstoffkombination zur Behandlung von Sportverletzungen.
HerpesinfektionInfektionen, die durch Herpesviren an Mundschleimhaut, Haut oder im Genitalbereich hervorgerufen werden.
HerzinfarktMangelversorgung bestimmter Teile des Herzmuskels mit Blut und Sauerstoff; dadurch Untergang von Herzmuskelgewebe.
HerzinsuffizienzAkutes oder chronisches Unvermögen des Herzens, seine Pumpfunktion genügend zu erfüllen.
HeuschnupfenMeist durch Pflanzenpollen ausgelöste allergische Erkrankungen der oberen Atemwege und der Augenbindehaut.
HilfsstoffeZusatzstoffe, z.B. Bindemittel oder Farbstoffe, um dem Wirkstoff eines Medikaments die Arzneiform zu geben.
HormoneVom Körper gebildete Substanzen; sie lösen als Signalstoffe Reaktionen an Körperzellen bzw. Funktionen im Körper aus.
HypercholesterinämieErhöhung des Cholesteringehaltes im Blut.
HyperlipoproteinämieErhöhte Mengen an Lipoproteinen im Blut aufgrund von Fettstoffwechselstörungen.
HypertonieBluthochdruck.
HyperurikämieErhöhte Harnsäurewerte im Blut aufgrund vermehrter Bildung oder/und verminderter Ausscheidung der Harnsäure; hängt letztlich mit einer Stoffwechselstörung zusammen.

Quelle: Heumann

 

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