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Achtung Skater
Mundschutz gegen Zahnverlust   Zur Druckansicht

Ein Mundschutz ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber bei riskanten Sportarten sinnvoll. Denn häufig führen Zahnverletzungen beim Unfall zum kompletten Zahnverlust

Fußballspieler benutzen Schienbeinschoner, Fahrradfahrer tragen einen Helm. Aber wie schützen wir bei riskanten Sportarten, wie Inlineskaten, Mountainbiken oder Skateboardfahren, eigentlich unsere Zähne?

Keine Seltenheit: jedes Dritte Kind verletzt sich im Kieferbereich
Immerhin: Bis zu 39 Prozent aller Zahn- und Mundverletzungen passieren beim Sport, weiß man bei der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK). Etwa jedes dritte Kind erleidet beim Schul- oder Freizeitsport eine Zahnverletzung. Das Fatale: Die Unfälle führen häufig zum endgültigen Verlust eines oder mehrerer Zähne.

Mundschutz heißt Oberkieferschiene
Wer sich davor schützen will, sollte es den Profis nachmachen. Boxer und viele Kampfsportler tragen beim Training und während eines Wettkampfs einen Mundschutz. Dabei handelt es sich um eine Schiene, meist für den Oberkiefer. Sie schützt nicht nur die Zähne, sondern verringert auch gleichzeitig das Risiko einer Verletzung von Lippen, Zunge und Kiefergelenken. Laut DGZMK ist ein Mundschutz auch bei Sportarten wie Fußball, Inlineskating, Mountainbiking und Skateboarding sinnvoll. Mittlerweile bieten viele Sportfachgeschäfte relativ preisgünstige Modelle aus Gummi an (Kosten: rund 3 Euro). Nachteil: Sie sind den Zahnreihen nicht individuell angepasst. Wirksamer und komfortabler ist ein individuell hergestelltes Modell vom Zahnarzt. Kosten: etwa 80 Euro.

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