Was Schleckermäuler aufs Frühstücksbrötchen schmieren, kann Wundbakterien den Garaus machen
Schon seit Urzeiten wird Honig als Heilmittel verwendet. Bereits die alten Ägypter schwörten 2000 vor Christus auf seine Kräfte zur Wundheilung und griechische Soldaten verbanden ihre Verletzungen damit.
Einen wissenschaftlichen Beweis für diese legendäre Fähigkeit des Honigs lieferten britische Forscher, als sie den Einfluss des Pflanzennektars aufs Wachstum von Keimen mit jenem einer künstlichen Honig-Lösung gleicher Konsistenz verglichen. »Honig war drei Mal so wirksam«, berichtet die Mikrobiologin Rose Cooper im Fachblatt »Nature«. Noch können sich die Forscher des University of Wales Institute in Cardiff keinen rechten Reim darauf machen, welche Inhaltsstoffe für die desinfizierende Wirkung verantwortlich sind. Vorsorglich warnen sie Verletzte davor, sich Honig auf Wunden zu schmieren.
Gesundheit |