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„Schau mir auf die Lippen Kleines!“   Zur Druckansicht

Die Größe der Lippen entscheidet mit, wie attraktiv wir sind. Das haben Amerikanische Forscher in einer Untersuchung festgestellt

Grundsätzlich gelte die Formel: Je größer die Lippen, desto besser. Doch die Forscher warnen davor, nun sofort loszuspurten, um die Lippen künstlich zu vergrößern. Es gebe auch „zu große“ Lippen. „Männer lieben volle Lippen bei Frauen, umgekehrt sind aber voll-lippige Männer nicht notwendigerweise auch die garantierten Gewinner bei den Frauen“, sagt Michael Cunningham, Psychologe an der Universität von Louisville. So würden Frauen bei Männern eine schwer erfassbare, undurchsichtige Kombination aus Sinnlichkeit und Rauheit suchen. „Männliche Lippen müssen den Eindruck von Männlichkeit unterstreichen. Zu viel Weiblichkeit erzeugt beim anderen Geschlecht keine Wirkung“, erklärt der Wissenschaftler.

Verkrampfte Lippen signalisieren nach Aussage des Psychologen Desinteresse am Gegenüber – ob bewusst oder unbewusst. „Auch weibliche Lippen, die eng nach oben gezogen sind, sind kein gutes Zeichen“, warnt Cunningham. „Lippen transportieren auch Wärme und Empfänglichkeit, da sie ihre Farbe verändern können. Wenn jemand attraktiv wirkt oder Freude auslöst, werden sie voller und dunkler“. Attraktiv findet man das andere Geschlecht – nach übereinstimmender Meinung verschiedener Forscher – dann, wenn das Gegenüber eine kleine Nase, große Augen und runde Lippen hat. Das gelte sowohl für Frauen als auch für Männer.

pte/GesundheitPro.de

 

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