Schütteltinktur und Schälsalbe – individuell gemischte Arzneimittel kommen oft ohne allergieauslösende Konservierungstoffe aus
Salben, Cremes und Lösungen aus dem Apothekenlabor erfreuen sich bei Hautärzten großer Beliebtheit: Sie lassen sich individuell zusammensetzen und dosieren, berücksichtigen den Hautzustand des Patienten und ermöglichen den Einsatz von Wirkstoffen, die es nicht als Fertigarzneimittel gibt.
Wasserhaltige Cremes schneller verbrauchen Ein weiterer Vorteil: Rezepturen lassen sich ohne Konservierungsstoffe herstellen, die bei empfindlichen Personen Allergien verursachen können. Allerdings sind diese Präparate nur begrenzt haltbar. Vor allem wasserhaltige Zubereitungen wie Cremes und wässrige Lösungen bieten Keimen einen guten Nährboden, weshalb sie nach Möglichkeit zu konservieren sind. Enthalten sie keine antimikrobiellen Zusätze, sollten sie nicht länger als eine Woche verwendet werden.
Wasserfreie Cremes sind länger haltbar Konservierte und wasserfreie Rezepturen halten länger – einen Monat in Döschen, zwölf Monate in Tuben, die ihren Inhalt besser schützen.
Hygiene-Tipp: Spatel statt Finger In Dosen abgefüllte Zubereitungen sollten Sie aus hygienischen Gründen nicht mit dem Finger, sondern mit einem sauberen Salbenspatel entnehmen. Nicht vollständig aufgebrauchte Rezeptur-Arzneimittel müssen Sie nach Abschluss der Behandlung im Hausmüll entsorgen.
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