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Vorsicht, Wechselwirkung
Antiallergika verstärken Kreislaufmittel   Zur Druckansicht

Typisch Frühjahr – viele leiden doppelt. Wer von Pollen und dem Wetterwechsel geplagt wird, sollte nicht beides gleichzeitig mit Medikamenten behandeln

Das sehnlichst erwartete Frühjahr bringt für viele Menschen eine Reihe von Unpässlickeiten mit sich: Wetterfühligkeit und Kreislaufprobleme treten gehäuft auf; sie setzen vor allem Menschen mit niedrigem Blutdruck zu. Und die ersten Pollen machen Heuschnupfenpatienten das Leben schwer.
Beides lässt sich mit rezeptfreien Arzneimitteln wirksam behandeln: Sympathomimetika wie Etilefrin oder Midodrin verengen die Blutgefäße und erhöhen so den Blutdruck.

Gegen allergische Beschwerden helfen Antihistaminika wie Cetirizin und Loratadin: Sie verdrängen das entzündungsfördernde Gewebshormon Histamin, das beim allergischen Geschehen eine zentrale Rolle spielt, von seinen Bindungsstellen.

Bei gleichzeitiger Einnahme können Allergiemittel die Wirkung der Kreislaufmedikamente jedoch verstärken und zu einem unerwünscht starken Blutdruckanstieg führen.

Rat: Wer wegen allergischer Beschwerden Antihistaminika einnehmen muss, sollte auf Medikamente gegen niedrigen Blutdruck verzichten oder mit seinem Arzt sprechen.

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