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Asthma:
Atemtraining lindert die Luftnot   Zur Druckansicht

Tief atmen und gleichzeitig entspannen – spezielle Übungen verhelfen Asthmatikern zu einem besseren Lebensgefühl

Die Kombination von Atem- und Entspannungsübungen lindert bei Asthmatikern die Luftnot. Zu diesem Ergebnis kommen Dr. Elizabeth Holloway und Robert West vom University College in London.

Die Wissenschaftler hatten für ihre Studie Asthma-Patienten mit Atem- und Entspannungsübungen behandelt. Zwar verbesserte sich dadurch nicht die Lungenfunktion der Kranken. Wohl aber verhalf das Erlernen der tiefen Atemzüge den Studienteilnehmern zu einem subjektiv besseren Lebensgefühl.



„Asthma lässt sich zwar nicht wegatmen“, betont auch Dr. Karoline von Steinaecker, „aber wer tief und entspannt in den Bauch hineinatmet, lindert das oft als lebensbedrohlich empfundene Engegefühl in der Brust.“

 

Die Berliner Atemtherapeutin hat auch zu dem Thema geforscht und herausgefunden, dass die spezielle Tiefatmung nicht nur Asthmatikern hilft, weil diese bei akuter Luftnot und Stress dazu neigen, oberflächlich zu atmen. „Davon profitieren auch Menschen mit Angststörungen oder Depressionen“, erklärt Steinaecker.

 

31.01.08, Senioren Ratgeber, Bildnachweis: PhotoDisc 



 

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