Homocystein
Was ist Homocystein?   Zur Druckansicht

Gefäße in Gefahr!

Gefäßverengung, Herzinfarkt, Schlaganfall — gefürchtet, aber immer noch an der Spitze der häufigsten Erkrankungen in den Industrienationen.
Viele Faktoren sind als krankheitsauslösendes Risiko entlarvt: Dazu gehören Nikotin, dauerhaft erhöhter Blutzucker, hohe Blutfette und Bluthochdruck über lange Zeit.
Nun konnte die Liste der gefäßschädigenden Faktoren um einen Stoff erweitert werden: Homocystein.

Zur häufigsten Todesursache in industrialisierten Ländern gehören bekanntlich cardiovaskuläre Erkrankungen. Hierfür werden eine Vielzahl von Risikofaktoren wie z.B. hohe Blutcholesterinwerte, Bluthochdruck, Diabetes und Rauchen verantwortlich gemacht. Dennoch sind hierdurch lediglich 50% der Erkrankungsfälle erklärbar, so daß Homocystein wesentlich zur Entstehung arteriosklerotischer Erkrankungen beitragen kann. Neuere Studien belegen eindeutig, daß Homocystein ein wichtiger Auslöder der Arteriosklerose darstellt.


Homocystein - was ist das?

Homocystein ist eine Aminosäure, die unser Körper beim Abbau einer anderen, lebenswichtigen Aminosäure selbst herstellt.
Homocystein hat eigentlich keine besondere Aufgabe im Körper und wird deshalb gleich weiter abgebaut. Das geschieht mit Hilfe von bestimmten Vitaminen. Diese Vitamine sorgen dafür, daß der Abbau von Homocystein ordnungsgemäß und in ausreichendem Maß stattfinden kann.
Ein Vitaminmangel bringt die Abläufe im Körper durcheinander. Dem jeweiligen Aufgabenbereich des Vitamins entsprechend, macht sich ein solcher Mangel mit verschiedenen Symptomen an unterschiedlichen Stellen des Körpers bemerkbar.
Damit es gar nicht so weit kommt, ist eine Vitaminzufuhr von besonders wichtigen Vitaminen für viele Menschen mittlerweile selbstverständliche Gesundheitsvorsorge.
Auch der Abbau von Homocystein ist so untrennbar mit dem Vorhandensein von bestimmten Vitaminen verknüpft wie Tag und Nacht. Ein Mangel an diesen Vitaminen wirkt sich auch auf den Homocystein-Abbau aus.


Gefahr ab 40!

Die Vitamine B6, B12 und Folsäure sorgen für den Homocysteinabbau — und genau diese Vitamine stehen ab dem 40. Lebensjahr oft nicht mehr in ausreichender Menge zur Verfügung. Die Folge: Homocystein kann nicht mehr genügend abgebaut werden, der Homocystein-Wert steigt an.


Verschlußsache Gefäße

Homocystein ist in hoher Konzentration Gift für die Gefäße. Es schädigt die Zellen, mit denen alle Blutgefäße ausgekleidet sind, das Gefäßendothel. Dabei entstehen Narben, das Endothel wird rauher und Ablagerungen können sich festsetzen. Das Gefäß wird starr, die Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) beginnt.
Da der Gefäßdurchmesser aufgrund der Ablagerungen an manchen Stellen kleiner geworden ist, wird der Blutstrom ungleichmäßiger.

Es kann auch vorkommen, daß die Blutzellen, die verletzte Gefäße abdichten — auch Blutplättchen oder Thrombozyten genannt — diese Ablagerungen fälschlicherweise für eine Verletzung halten. Sie bilden dann einen Pfropfen, der das Gefäß teilweise oder komplett verstopfen kann.
Reißt sich ein solcher Pfropfen los, kann er im Herzen oder im Gehirn einen Infarkt, in der Lunge eine Embolie verursachen. Die daraus resultierende Unterbrechung der Blutzufuhr kann zu bleibenden Schäden führen.


Wie kann man sich schützen?

Um die Gefahr eines zu hohen Homocystein-Wertes zu bannen, gibt es einen Weg, der so einfach wie wirkungsvoll ist.
Man weiß, welche Faktoren nötig sind, um Homocystein abzubauen. Also liegt es nahe, genau dort unterstützend einzugreifen. Die Verabreichung einer genau bemessenen Menge der Vitamine B6 und B12 sowie Folsäure kann einen erhöhten Homocystein-Wert normalisieren. Und damit wird das durch Homocystein (mit-)verursachte Risiko einer Arteriosklerose gesenkt.

Der Homocystein-Wert kann übrigens auch gemessen werden. Häufig erfolgt dies im Rahmen routinemäßiger Untersuchungen. Allerdings werden die Kosten für die Bestimmung des Homocystein-Wertes zur Zeit noch nicht von den Krankenkassen übernommen.

Im übrigen empfiehlt es sich ohnehin, ab einem Alter von 40 Jahren entsprechende Vitaminpräparate regelmäßig einzunehmen, um die Homocystein-Werte von vornherein günstig zu beeinflussen.


Ganz einfach Vitamine?

Eine gesunde Ernährung müßte die Einnahme von Vitaminen eigentlich überflüssig machen.
Hektischer Lebensrhythmus, Streß, Medikamente, unzureichende Aufnahme von Nahrungsbestandteilen im Darm können jedoch eine Vitaminmangelsituation bedingen, weil die Vitamine der Nahrung nicht mehr richtig verwertet werden. Dies ist ab dem vierzigsten Lebensjahr häufiger der Fall. Dieser Mangel tut nicht weh, und man spürt oft erst etwas davon, wenn’s zu spät ist.

Hohe Homocystein-Werte sind ein Indiz für einen Vitaminmangel in der Zelle.
Eine Arteriosklerose, die aufgrund eines solchen Mangels und den daraus resultierenden, hohen Homocystein-Werten entsteht, entwickelt sich langsam und deshalb zunächst unbemerkt.

Die Vitamine, die dafür sorgen, daß der Homocystein-Wert im optimalen Bereich liegt, sind in genau durchdachter Wirkmenge und Zusammensetzung nun als Medikament in der Apotheke erhältlich.
Drei Tabletten täglich sorgen für ein ausreichendes Vitaminangebot, so daß Homocystein kein Feind werden kann. Diese einfache Therapie ist hocheffektiv und dabei bei genauer Einnahme auch als Dauerbehandlung geeignet.
Durch die regelmäßige Einnahme reduzieren Sie das Risiko einer Arteriosklerose.


B-Vitamine nehmen Ihr Leben in Schutz

Erhöhte Homocysteinspiegel werden bei jedem zweiten über 50-jährigen gemessen. Als Auslösefaktor steht eine Mangelversorgung einer speziellen Gruppe von B-Vitaminen im Vordergrund.


B-Vitamine: Mehr als nur Nervennahrung

Vitamin B6, Folsäure (früher als Vitamin B9 bezeichnet) und Vitamin B12 erfüllen verschiedene Aufgaben im Eiweißstoffwechsel und sind daher für den Homocysteinspiegel im Blut von Bedeutung.
Obwohl diese Vitamine in der Nahrung vorkommen, ist man gut beraten, ein Vitaminpräparat zu nehmen, falls man erhöhte oder grenzwertige Blutspiegel hat.


Diagnose eines erhöhten Homocysteinspiegels

Zur Messung der Homocysteinkonzentration im Blutserum wird dem nüchternen Patienten eine Blutprobe am Morgen entnommen. Noch ist die Homocystein-Bestimmung keine ärztliche Standarduntersuchung. Wegen ihrer Bedeutung für die Prognose von Gefäßleiden wird sie jedoch von vielen Labors inzwischen angeboten und kostet etwa 20 Euro. Die Privatkassen erstatten diese Kosten.

Da es neben Homocystein noch weitere Faktoren für das Entstehen einer Arteriosklerose gibt, wäre es natürlich wünschenswert, wenn Sie ihren Körper auch ansonsten fit halten: Mit ausreichender Bewegung, frischer Luft und gesunder, ausgewogener Ernährung.

Falls Sie Ihre Nahrung mit Vitamin B und Folsäure gesund ergänzen wollen, finden Sie (durch Eigenherstellung) besonders günstige Kapseln in unserem Shop

Quelle: MEDICE - homocystein.de

 

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