Was bringt den Magen aus dem Gleichgewicht?
Das innere Gleichgewicht des Magens kann von außen gestört werden. Die Beschwerden treten dann häufig im Zusammenhang mit dem Essen auf. Darum vermuten viele, sie würden durch die Nahrung verursacht. Das ist in vielen Fällen aber ein Irrtum. Häufig spielt auch eine psychische Belastung - z.B. Streß und Hektik - eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Magenbeschwerden. Ein hektisch-unregelmäßiger Lebensstil, wenig Schlaf, unregelmäßiges Essen, viele Zigaretten und ein erhöhter Alkoholkonsum verstärken dann natürlich die Auswirkungen der psychischen Belastung. Es entsteht ein Teufelskreis, in dem Streß, Hektik und Magenbeschwerden sich gegenseitig verstärken. Der Streß führt zu Magenbeschwerden, die Magenbeschwerden erhöhen den Streß, u.s.w.
Es ist gut, diese Zusammenhänge zu erkennen und auch zu verstehen, wie Ihre psychische Belastung mit Ihren Magenbeschwerden zusammenhängen kann: Wenn sich Hektik, Streß, Überforderung und Ärger auf Ihre Stimmung und Ihr seelisches Gleichgewicht niederschlagen, kann es geschehen, daß das vegetative Nervensystem, das dem Magen-Darm steuert, aus der Balance gerät und eine schmerzhafte Reaktion im Magen auslöst. Erst sind Sie sauer, dann ist Ihr Magen sauer. Sodbrennen, eine Magenschleimhautentzündung oder sogar ein Geschwür können die Folgen des gestörten Gleichgewichts sein. Streß schlägt auf den Magen, und Magenbeschwerden sind nicht umsonst eine gerade in letzter Zeit weit verbreitete Erkrankung. Jeder zehnte Patient, der einen praktischen Arzt aufsucht, leidet darunter. In den meisten Fällen kommt es darauf an, Mensch und Magen im Ganzen zu betrachten und zu behandeln.
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