Was ist das Besondere an der Möhre, warum ist sie für unsere Augen und eine gesunde Haut so wichtig? Inklusive Rezeptvorschläge für die Pflege von innen
Es gibt der Wurzel Farbe und macht sie gleichzeitig so wertvoll: Betacarotin, in der Karotte zuerst gefunden und nach ihr benannt. Der Körper baut Betacarotin zu Vitamin A um, bekannt als „Augenvitamin“. Die Netzhaut des Auges benötigt es zum Hell-dunkel- und Farbensehen. Der Farbstoff ist aber auch Hautschutz pur. Er lagert sich in der Haut ein. Dort hält er zwar nicht, wie lange angenommen, UV-Licht ab – Sonnenschutzmittel bleiben daher Pflicht! –, aber er wirkt antioxidativ. Das heißt, er schützt vor freien Radikalen. Diese aggressiven Verbindungen werden durch Sonnenlicht freigesetzt. Betacarotin macht sie unschädlich und hält die Haut jung. Wer viel Möhrencarotin isst, schützt sich zudem vor Krebs. In der Küche kann Hitze dem Betacarotin nichts anhaben. Im Gegenteil: Beim Kochen werden die Zellwände aufgebrochen und die wertvollen Inhaltsstoffe erst freigesetzt. Auch durch Raspeln wird der gesunde Farbstoff besser verfügbar. Und weil Betacarotin fettlöslich ist, helfen etwas Öl, Sahne oder Nüsse, es besser zu verwerten.
Hinweis: In Einzelfällen kann Betacarotin auch schaden: Wer raucht und gleichzeitig hochdosiert Betacarotin zur Vitaminsubstitution einnimmt, sollte die Packungsvorschriften beachten und gegebenenfalls seinen Arzt oder Apotheker konsultieren.
Rezeptvorschlag: Möhrenmuffins mit Haselnüssen
Zutaten für 12 Muffins: 200 g Mehl (Type 1050), 2 TL Backpulver, 1/2 TL Natron, 80 g fein gehackte Haselnüsse, 1/4 TL Muskat, 1 TL Zimt, 150 g Möhren (120 g geputzt), 1 Ei (Größe L), 120 g Zucker, 100 ml Öl, 200 g Joghurt, Puderzucker zum Bestäuben, 1 Muffinblech, Fett für das Blech oder passende Papierförmchen
Zubereitung: Backofen auf 180 Grad vorheizen. Mehl, Backpulver und Natron in einer Schüssel gründlich miteinander vermischen. Haselnüsse, Muskat und Zimt dazugeben und alles gut vermengen. Möhren putzen, schälen, fein raspeln, unter die trockenen Zutaten mischen und beiseite stellen. Ei in einer hohen Rührschüssel verquirlen. Zucker zufügen und alles mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Öl und Joghurt unter die Schaummasse rühren. Die trockenen Zutaten dazugeben und mit einem Kochlöffel (nicht mit dem Handrührgerät) rühren, bis alle Zutaten gerade miteinander vermischt sind. Teig ins gefettete oder mit Papierförmchen ausgelegte Muffinblech füllen, 30 bis 35 Minuten backen (mittlere Schiene). Muffins aus der Form lösen, abkühlen lassen. Vor dem Servieren leicht mit Puderzucker bestäuben.
Tipp: Die Muffins lassen sich gut einfrieren.
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